X Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies.   

Pressemitteilungen der Kammer der Architekten, Raumplaner, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger der Provinz Bozen

18.11.2016 Neues Landesgesetz für Raum und Landschaft: konstruktiver Austausch unter 24 Interessensverbänden

Viele konstruktive Vorschläge und die Zusage, den Austausch unter den verschiedenen Interessensvertretern weiter zu pflegen, waren das konkrete Ergebnis des öffentlichen Hearings zum neuen Landesgesetz für Raum und Landschaft, zu dem am 17. November die Bauhütte Südtirol geladen hat.

Wirtschaftsverbände, Gewerkschaftsorganisationen, Umweltverbände und Berufskammern – insgesamt waren 24 verschiedene Organisationen und Interessensverbände vertreten – haben sich in der Thermischen Müllverwertungsanlage in Bozen getroffen, um gemeinsam die Neuausrichtung der Südtiroler Urbanistik zu besprechen. Am Treffen hat auch der zuständige Landesrat für Raumentwicklung Richard Theiner teilgenommen.
Grundidee der Veranstaltung war es, den verschiedenen Verbänden und Organisationen die Möglichkeit zu bieten, die eigenen Vorstellungen zur Raumentwicklung für ein lebenswertes Südtirol vorzustellen.
„Dieses Hearing zum neuen Raumordnungsgesetz können wir sicherlich als gelungenes Experiment für offenen Dialog und gemeinsame Lösungsfindung bezeichnen, das wir gerne bereit sind, in Zukunft zu wiederholen“, fassen der Präsident des Kollegium der Bauunternehmer Markus Kofler, und der Präsident der Architektenkammer Wolfgang Thaler für die Bauhütte Südtirol zusammen.

Die Bauhütte Südtirol definiert sich als Gemeinschaft wichtiger Interessensvertreter des Südtiroler Baus. Unsere Gemeinschaft von bauschaffenden Unternehmern, Ingenieuren, Architekten, Freiberuflern und Arbeitsnehmervertretern arbeitet an zukunftsweisenden Modellen und Projekten zur Förderung einer positiven Bau- und Lebenskultur in Südtirol.

Am öffentlichen Hearing waren folgende Organisationen vertreten: Kollegium der Bauunternehmer, Kammer der Architekten, Alpenverein Südtirol AVS, Arbeitsgruppe Bauamt, Autonomer Südtiroler Gewerkschaftsbund ASGB, Südtiroler Bauernbund, CGIL-AGB, CISL SGB, CNA-SHV, Dachverband für Natur- und Umweltschutz, Südtiroler Gemeindenverband, Geometerkollegium, Handelskammer, Handels- und Dienstleistungsverband hds, Heimatpflegeverband Südtirol, Hoteliers- und Gastwirteverband HGV, Ingenieurkammer, Kammer der Agronomen und Forstwirte, Katholischer Verband der Werktätigen KVW, Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister lvh.apa, Südtiroler Maklervereinigung, Rechtsanwaltskammer, UIL SGK, Unternehmerverband Südtirol.
 
28.07.2016 Verein „Architetti Arco Alpino“ schreibt Preis aus
Erst im Frühjahr dieses Jahres aus der Taufe gehoben, bricht der Verein aus Architekten des Alpenraums gleich eine Lanze für Qualität beim Planen am Berg. Mit einem Preis, einem Buch und einer Wanderausstellung.

Das erste Projekt des Vereins ist eine Preis-Ausschreibung samt Ausstellung für Projekte, die den Wandel im Alpenraum thematisieren und die verschiedenen regionalen Unterschiede gekonnt in Szene setzen: nicht nur bei kontrovers debattierten Berghütten, Aufstiegsanlagen, Skigebieten und Hotelanlagen …

An der Ausschreibung nehmen Architekten oder Architektengemeinschaften mit bis zu drei ihrer Bauobjekte teil, die zwischen 2010 und 2016 im italienischen Teil des Alpenraums (Alpenkonvention) verwirklicht wurden. Dabei werden nicht nur Neubauten berücksichtigt, sondern auch erweiterte, umgebaute oder restaurierte Gebäude und Infrastrukturen, egal ob öffentlich oder privat. Innerhalb Oktober 2016 muss bei der Berufskammer der Provinz Trient, dem derzeitigen Vereinssitz, eingereicht werden.
Der erste Preis besteht aus einer Ehrung mit Plakette für Planer, Bauherr und Gebäude. Eine Fachjury wählt aus den eingereichten Projekten die interessantesten aus. Diese werden dann in einer eigenen Buchveröffentlichung abgedruckt und in einer Wanderausstellung in den teilnehmenden Regionen gezeigt. Die Details der Ausschreibung: www.architettiarcoalpino.it
 
Ansprechpartner und Koordinator der Ausschreibung ist der Trentiner Architekt Alberto Winterle (Jahrgang 1965), derzeit Chefredakteur der Architekturzeitschrift turrisbabel (Architekturstiftung Südtirol) und Präsident des Vereins “Architetti Arco Alpino”. Winterle war bis vor kurzem Präsident der Architektenkammer von Trient.
e. info@architettiarcoalpino.it - t. + 335 5932162
 
Der Verein „Architetti Arco Alpino“

Beinahe 13.000 Architekten aus den Berufskammern des Alpenbogens auf italienischer Seite vereint „Architetti Arco Alpino. Involviert sind die Architektenkammern von Bozen, Trient, Cuneo, Turin, Aosta, Novara, Sondrio, Belluno und Udine. Der Architekturverein wurde am 20. April 2016 in Rovereto (MART) gegründet.
Das verbindende Element ist der Berg, sind die besonderen Gegebenheiten der Alpenlandschaft.
Ziel ist es, Synergien zu nutzen, Netzwerke zu spinnen und Initiativen ins Leben zu rufen, die den Raum - das Wohnen und Arbeiten -  in dieser besonderen Landschaft zum Thema haben. Die Beziehung Mensch-Berglandschaft in diesem außerordentlich reizvollen, aber auch sehr fragilen Kontext steht im Mittelpunkt. Ein, auch grenzüberschreitender, Austausch unter Architekten wird angepeilt, um die Rolle der Raum-, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger in der wechselvollen Entwicklung des Alpenraums zu stärken.

 
20.04.2016: Architektenkammer und Raumordnungsreform: „Architekten sind Fachleute, keine Interessenslobby“
Knapp 400 Teilnehmer haben sich an der diesjährigen Jahresversammlung im Messezentrum Bozen beteiligt.
 
Raumplanung, Vergabewesen und Rechtsberatung für Kammermitglieder waren die Kernthemen der Jahresversammlung der Südtiroler Architektenkammer welche kürzlich im Bozner Messezentrum stattgefunden hat. Vor vollbesetztem Elena-Walch-Saal sprach Kammerpräsident Wolfgang Thaler in seiner Eröffnungsansprache auch gleich die wichtigsten „offenen Baustellen“ an: das neue Landesvergabegesetz, bei deren Formulierung sich die Architektenkammer tatkräftig einbringen konnte, und die künftige große Raumordnungsreform. „Bei der Ausarbeitung dieses für die Arbeit der Architekten grundlegenden Landesgesetzes wird die Wichtigkeit unserer Mitarbeit und die Einbringung der Erfahrung unserer 1.188 Mitglieder offensichtlich nicht erkannt“, sagte Kammerpräsident Thaler. „Obwohl die Architekten und Raumplaner die einzigen akademisch ausgebildeten Fachleute auf diesem Fachgebiet sind und täglich mit dem Landesgesetz arbeiten müssen, werden wir auf die gleiche Ebene gestellt wie alle anderen Interessensgruppen, die ausschließlich auf ihre eigenen Vorteile bedacht sind“, kritisierte Thaler.

Urbanistik-Landesrat Richard Theiner verteidigte die Entscheidung des Landes, ersuchte aber gleichzeitig die Architektenkammer, sich den in den einigen Monaten vorliegenden Gesetzestext genau durchzusehen und eventuelle Abänderungsvorschläge einzubringen. „Fix ist die Abschaffung der Gemeinde-Baukommissionen, die durch übergemeindliche Expertenkommissionen ersetzt werden“, kündigte Landesrat Theiner an. Anschließend sprach Frank Weber, Direktor des Landesamtes für Ortsplanung Süd-West, über die Raumordnung im Wandel und verwies auf die derzeitige enorme Herausforderung an die Landesämter, neben der umfangreichen Alltagsarbeit auch die große Urbanistikreform, die Harmonisierung der Buchhaltung und die Digitalisierung der Verwaltung umsetzen zu müssen.
 
Thomas Mathà, Direktor der Landesvergabeagentur, hielt das Gastreferat über das öffentliche Auftragswesen in Südtirol mit besonderem Bezug auf die Vergabe freiberuflicher Leistungen und verwies auf die neuen Schwellenwerte für die unterschiedlichen Beauftragungsformalitäten, die in das neue Landesvergabegesetz eingebaut werden konnten. Zu diesem Thema gab es hitzige Wortmeldungen aus dem Publikum und eine ganz klare Botschaft an die Landesvergabeagentur und alle öffentlichen Vergabestellen: Nein zur Aufsplitterung der Planungs- und Bauleitungsaufträge von öffentlichen Bauten in einzelne Teilleistungen, die letzthin fast immer separat ausgeschrieben und von verschiedenen Freiberuflern gewonnen worden sind. „Die öffentliche Hand glaubt auf diese Weise an Honoraren einsparen zu können, aber bei privaten Bauvorhaben ist eine derartige Aufsplitterung undenkbar, so bleibt die Architekturqualität auf der Strecke, weil es nicht mehr einen Architekten gibt, der von Anfang bis zum Ende die Arbeiten begleitet und eine durchgehende Qualitätssicherung garantiert“, empörten sich mehrere Architekten mit langjähriger Berufserfahrung. Kammerpräsident Thaler versprach, dass sich die Architektenkammer weiterhin für dieses wichtige Anliegen stark machen wird.
Rechtsanwalt Ivan Bott gab einen Überblick über den Rechtsberatungs-Service, den die Architektenkammer ihren Mitgliedern kostenlos anbietet. Die häufigsten Anfragen betrafen die teilweise mangelnde Zahlungsmoral der Auftraggeber, das Urheberrecht und die Verantwortung des Architekten.
 
Danach folgten der Tätigkeitsbericht der Architektenkammer, in welchem das umfangreiche Leistungs- und Servicepaket exklusiv für die Mitglieder illustriert und künftige Aktionen vorgestellt worden sind, sowie jener der Architekturstiftung Südtirol, die 2015 die 100. Ausgabe der Architekturzeitschrift „Turris Babel“ feiern konnte und zahlreiche Kulturevents organisiert hat. Einen großen Stellenwert hat die Fortbildung, die gesetzlich vorgeschrieben ist und von der hausinternen Arch-Academy abgewickelt wird. Die Jahresabschlussrechnung 2015 und die Bilanzvorschau 2016 wurden einstimmig bei einer Stimmenthaltung genehmigt.
 
Bewegender Höhepunkt war die Verleihung der Ehrenmitgliedschaften an langjährige Kammermitglieder für ihre Verdienste um die Architektur und die Baukultur in Südtirol. Das goldene Ehrenabzeichen aus der Hand von Landesrat Theiner und Kammerpräsident Thaler erhielten Helga von Aufschnaiter Straudi, eine der ersten Architektinnen des Landes und langjährige Präsidentin des Südtiroler Künstlerbundes, und Antonio Macconi, der in den 1970er Jahren richtungsweisende Wohnanlagen in Bozen gebaut hat. Zu weiteren Ehrenmitgliedern ernannt wurden Rudi Zingerle aus Brixen und Marius Scrinzi aus Bozen, die nicht persönlich anwesend waren.

Pressespiegel:

21.04.2016 Corriere dell'Alto Adige - Richtigstellung Mitteilung Kammer  -  22.04.2016 Corriere dell'Alto Adige

21.04.2016 Tageszeitung

22.04.2016 Tageszeitung

SüdtirolNews (Online)

29.04.2016 Südtiroler Wirtschaftszeitung

13.05.2016 Dolomiten
17.12.2015 Gemeinsam für die Leitlinien zum neuen Landesvergabegesetz der öffentlichen Arbeiten
Die Architekten- und Ingenieurkammern der Provinzen Bozen und Trient haben sich erstmals in einer Arbeitsgruppe getroffen, um den öffentlichen Verwaltungen die Vorstellungen der beiden Berufsgruppen aufzuzeigen.
 
An einem kürzlich stattgefundenen Treffen sind in Bozen die Präsidenten der Architekten- und Ingenieurkammern der Provinzen Bozen und Trient zusammengekommen, gemeinsam mit den Beauftragten / Delegierten der jeweiligen Kammern. Es war der Startschuss zu einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem Ziel, die jeweiligen Gesetzgeber auf Landesebene in der Ausarbeitung der Leitlinien zum kürzlich beschlossenen Landesvergabegesetz zu unterstützen.
 
Die neue Arbeitsgruppe ist ein wichtiger Schritt, denn es ist das erste Mal, dass Architekten und Ingenieure auf regionaler Ebene zusammenarbeiten – ein klares Signal in Richtung der politischen Entscheidungsträger und eine konkrete Unterstützung für die Ausarbeitung der Leitlinien.
Das Treffen zwischen Freiberufler-Kammern Südtirols und des Trentino war nur ein erster Schritt. Nun gilt es intensiv weiterzuarbeiten, um den öffentlichen Verwaltungen ein gemeinsames Arbeitspapier für die Ausarbeitung der Leitlinien anbieten zu können. Die Anwendungsrichtlinien sollen Klarheit in Bezug auf die Umsetzung der neuen Landesvergabegesetze schaffen, das in Südtirol bereits beschlossen wurde und sich im Trentino gerade in der Genehmigungsphase befindet.
 
Es gilt nun, die Erfahrungen in den beiden Provinzen mit einzubringen, wie etwa die wichtigsten Punkte des im Dezember 2014 unterzeichneten Abkommens zwischen der Autonomen Provinz Trient und den Trientner Kammern, sowie die in der Südtiroler Gesetzgebung bereits eingeführten Neuheiten und Vereinfachungen.
 
Ziel der Berufskammern ist es, gemeinsam die Möglichkeiten unserer regionalen Autonomie auszuschöpfen und eine konkrete Hilfestellung seitens der Architekten und Ingenieure in der Umsetzung der auf politischer Ebene bereits initiierten Zusammenarbeit der Landesverwaltungen anzubieten.
 
03.12.2015 Architektur & Raumordnung
Voller Saal bei Architektenseminar über Gebäude- und Grenzabstände
 
Großer Erfolg für das von der Architektenkammer organisierte Seminar, mit den hochkarätigen Referenten Richter Prof. Edoardo Mori und Rechtsanwalt Manfred Natzler. Mehr als 350 interessierte Architekten, Ingenieure, Geometer, Rechtsanwälte und Mitarbeiter der Gemeindebauämter waren am vergangenen Freitag in Bozen anwesend und bestürmten die Referenten mit unterschiedlichsten Fragen.
 
„Unsere Veranstaltung war ein voller Erfolg“, sagte Architektenkammer-Präsident Wolfgang Thaler. „Die große Teilnehmerzahl zeigt, wie sehr dieses Thema die Architekten bei der täglichen Arbeit und auch in ihrer Funktion als Landessachverständige in den Gemeindebaukommissionen beschäftigt, und wie groß die Unsicherheit vor allem bei energetischen Sanierungen mit Kubaturbonus und Aufstockungen ist“. Die Interpretation der gesetzlichen Regelungen der Gebäude- und Grenzabstände ist eines der heikelsten Themen in der Raumordnung, insbesondere nach dem Urteil des römischen Verfassungsgerichtes von 2012, das die in Südtirol üblichen Ausnahmeregelungen gekippt und festgehalten hat, dass die staatlichen Mindestabstände auf alle Fälle einzuhalten sind. Mehr Klarheit in diese Materie zu bringen war das Ziel der Fortbildungsveranstaltung, bei der auch ranghohe Beamte der Landesabteilung Raumordnung anwesend waren, allen voran Abteilungsdirektor Anton Aschbacher und mehrere Amtsdirektoren.
Zu Beginn hat Richter Mori einen Überblick über die Thematik aus der Sicht des italienischen Zivilrechts geboten und darauf hingewiesen, dass nicht nur Mindestabstände zwischen den Gebäuden und zu den Grundstücksgrenzen einzuhalten sind, sondern auch ein Sichtwinkel, damit die ausreichende Belichtung der Nachbarhäuser garantiert ist. Neben einigen sehr interessanten und auch amüsanten Einzelfällen hat er die neue Ausgabe seiner Fachpublikation vorgestellt, die Ende des Jahres in digitaler und gedruckter Form erscheinen wird. Richter Mori hat seine vor zehn Jahren verfasste Gesetzessammlung vollständig überarbeitet und alle bis August 2015 erlassenen Urteile eingefügt. Darüber hinaus verriet er einige Tipps und Tricks, wie beispielsweise ein Balkon auch bei Nichteinhaltung des Sichtwinkels errichtet werden kann.
Anschließend erläuterte Rechtsanwalt Manfred Natzler die Thematik aus der Sicht der örtlichen Bestimmungen, die jene des italienischen Zivilrechts ergänzen: Gebäude- und Grenzabstände laut Landesraumordnungsgesetz, Bauleitpläne und Durchführungspläne der Gemeinden, sowie im speziellen die Problematik der energetischen Sanierung. Dabei ging es immer wieder um die „heiligen 10 Meter“, wie Natzler den in Südtirol üblichen Mindestabstand zwischen Gebäuden nannte, und in welchen Fällen diese unterschritten werden können. „Bei Aufstockungen in Wohnbauzonen ohne Durchführungsplan gelten grundsätzlich die 10 m zwischen Gebäuden und 5 m zur Grundstücksgrenze“, stellte Natzler klar. „Das bedeutet, dass es genügend Fälle gibt, in denen der Kubaturbonus für die energetische Sanierung gar nicht umsetzbar ist, ohne einen Durchführungsplan zu erstellen, in dem geringere Abstände festgelegt werden.“
Die letzten 90 Minuten der Veranstaltung waren für Fragen aus dem Publikum reserviert. Mehr als 50 Fragen konnten beantwortet werden, teilweise zu ganz konkreten Fällen: Welche gesetzlichen Mindestabstände gelten bei Mistlegen, Wildbächen, Magnolienbäumen, Abdriftnetzen im Obstbau, Außendämmungen bei energetischer Sanierung, bei illegal errichteten Gebäuden usw. „Heute brauche ich drei Minuten für eine Antwort, als Richter benötigte ich mehr als drei Jahre“, scherzte abschließend der pensionierte Richter Prof. Mori.
„Mit Richter Mori und Rechtsanwalt Natzler konnten wir zwei herausragende Experten als Referenten gewinnen“, freute sich Architektenkammer-Präsident Wolfgang Thaler. Er ist überzeugt, mit dieser Veranstaltung nicht nur den Mitgliedern der Architektenkammer, sondern auch den anderen in der Baubranche tätigen Kammern eine wertvolle Fortbildung geboten zu haben, die bei Bedarf wiederholt werden wird.
 
 
19.11.2015 Architektenkammer-Seminar über Gebäude- und Grenzabstände: Richter Mori präsentiert exklusiv die neue Ausgabe seiner Fachpublikation
Eines der heikelsten Themen in der Raumordnung ist die Interpretation der gesetzlichen Regelungen der Gebäude- und Grenzabstände. Vor allem bei energetischen Sanierungen mit Kubaturbonus und Aufstockungen herrscht große Unsicherheit. Deshalb organisiert die Architektenkammer am Freitag, 27. November ein Seminar zu diesem Thema, mit den hochkarätigen Referenten Rechtsanwalt Manfred Natzler und Richter Prof. Edoardo Mori, der im Rahmen der Veranstaltung erstmals die neue Ausgabe seiner Fachpublikation vorstellen wird.
 
Richter Mori hat seine vor Jahren verfasste Gesetzessammlung zum Thema „Gebäude- und Grenzabstände im italienischen Zivilrecht“ überarbeitet und alle bis August 2015 erlassenen Urteile eingefügt. Diese wertvolle Fachpublikation wird den Teilnehmern des Seminars exklusiv vorgestellt und zur Verfügung gestellt. Anschließend erläutert Rechtsanwalt Manfred Natzler die Thematik aus der Sicht des Landesraumordnungsgesetzes: Gebäude- und Grenzabstände in Bezug auf die Bauleitpläne und die Durchführungspläne sowie die Problematik der energetischen Sanierung.
Die letzte Stunde der Veranstaltung ist für Fragen aus dem Publikum und die Diskussion reserviert. Eingeladen sind auch Abteilungsdirektor Anton Aschbacher, sowie Rechtsexperten der Landesverwaltung.
 
Das Seminar findet am Freitag, 27. November 2015 von 14:30 bis 18:30 in der Aula Magna der Wirtschaftsfachoberschule „Heinrich Kunter“ in Bozen, Guntschnastraße 1 statt.
Interessierte Architekten, Ingenieure, Geometer und Mitarbeiter der Gemeindebauämter können sich bis zum 24. November 2015 online auf der Internetseite www.arch.bz.it anmelden.
Mitglieder der Architektenkammer erhalten 4 Fortbildungs-Credits.
 
15.05.2015 Jahresvollversammlung der Kammer der Architekten der Provinz Bozen
Unter zahlreicher Beteiligung der Mitglieder der Architektenkammer wurde heuer eine besondere Vollversammlung abgehalten, nicht nur wegen der Verleihung der Ehrennadeln an verdiente Mitglieder, sondern auch durch die Teilnahme von Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Bild: v.l. Arch. Wolfgang Thaler, Präsidentder Kammer der Architekten RLD, Arch. Arno Hofer und Arch. Helga Ehall-Hofer, Arch. Helmut Maurer, Arch. Jolanda Zamolo, Dr. Arno Kompatscher, Landeshauptmann (Foto: Ilona Hofer). 

Mit einer Beteiligung von etwa 250 Mitgliedern aus allen Teilen des Landes fand am 29.04.2015 die Jahresvollversammlung der Architektenkammer statt. Die Teilnehmer waren nicht nur aufgerufen die Bilanz und die Bilanzvorschau zu genehmigen, sondern ganz besonders wurde heuer zum ersten Mal die Ehrennadel in Gold an langjährige Eingeschriebene, die sich um die südtiroler Baukultur verdient gemacht haben, verliehen.
Den neuen Ehrenmitgliedern Helga und Arno Hofer, Helmut Maurer, Jolanda Zamolo und Willy Gutweniger wurden durch den Präsidenten der Kammer Wolfgang Thaler und den Landeshauptmann Arno Kompatscher die Ehrennadel in Gold übergeben.
 
In seiner Rede zum Thema  „Architekten bauen Südtirol – Baut Südtirol auf Architekten?“  hat Präsident Wolfgang Thaler im besonderen die Baukultur und die hohe architektonische Qualität in Südtirol hervorgehoben, für die Südtirol von anderen Regionen beneidet wird.
Die Anwendung des nationalen Vergabegesetzes hat nicht nur der Berufsgruppe der Architekten enorme Schwierigkeiten bereitet, sondern den gesamten, in der Bauwirtschaft beteiligten Figuren, den ausführenden Firmen ebenso wie den öffentlichen Verwaltern.
„Die Ziele der neuen Landesregierung, sich beim Vergabegesetz nicht nur auf die staatlichen Vorgaben zu verlassen, sondern jeden noch so kleinen Spielraum und Möglichkeit auf eine eigene Regelung auszunutzen haben wir als auch sehr positiv und als eine neuen Chance für unsere Berufsgruppe gesehen“ so Wolfgang Thaler in seiner Rede. Gemeinsam mit allen anderen technischen Berufskammern wird seit einigen Monaten sehr intensiv an Vorschlägen für dieses neue Landesvergabegesetz gearbeitet.
 
Die derzeitige Situation der Planungswettbewerbe, die teilweise auch mit dem aktuellen Vergabegesetz zusammenhängt, ist für Architekten besonders schwierig. Im Sinne der Förderung der Baukultur haben sich die Planungswettbewerbe in den letzten Jahren als das wichtigste Vergabeinstrument herausgestellt um das jeweils beste Projekt und die beste Lösung zu finden. Dies beweisen auch die zahlreichen Preise, die die öffentliche Hand mehrfach für ihre Gebäude erhalten hat. Dieses unverzichtbare Instrument ist nun in Gefahr, da die Auswahlkriterien für die Teilnahme an solchen Wettbewerben den Umsatz und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Büros bevorzugen. Eine ganze Generation an jungen Architektinnen und Architekten hat nun keine Möglichkeit mehr ihre Kreativität und ihr Können unter Beweis zu stellen.
 
Landeshauptmann Arno Kompatscher hat anschließend in seiner Rede sein persönliches Engagement in diesem Bereich bestätigt. Ziel ist es ein neues Landesvergabegesetz zu erarbeiten, das auf die europäischen Richtlinien aufgebaut sein wird um die kleinen und mittleren Unternehmen, wie es die meisten Architekturbüros in Südtirol sind, zu unterstützen.
 
Anschließend an die Rede von Landeshauptmann Arno Kompatscher folgte ein Vortrag von Thomas Mathà, Direktor der Vergabeagentur der Autonomen Provinz Bozen dem eine anschliepende Diskussion folgte.
In der Vollversammlung wurde wie jedes Jahr, nach dem Tätigkeitsbericht und der Tätigkeitsvorschau des Vorstandes  der Bilanzabschluss 2014 und die Bilanzvorschau 2015 genehmigt.
 
28.04.2015 Konstruktive Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt
Die Kammer der Architekten bekräftigt, dass die Kritiken gegenüber der Abteilung Denkmalpflege sich auf ein besseres Verständnis zwischen den technischen und künstlerischen  Aspekten der Denkmalpflege beziehen (als Möglichkeit wird eine höhere Anzahl an Architekten im Amt gesehen).
Die Stellungnahme der Kammer zielt darauf ab dass sowohl die Abläufe im Amt in Bezug auf die Genehmigungen geschmeidiger von statten gehen als auch eine Kontinuität gewährleistet ist. Sie beziehen sich nicht auf die fachliche Kompetenz der Abteilungsdirektion.
In diesem Sinne wird die Kammer vermehrt Fortbildungen anbieten, die darauf abzielen das gegenseitige Verständnis in der Denkmalpflege zu fördern.

(Photo by Wolfgang Moroder)
09.09.2014 Neuregelung der Ausschreibungen: Architekten bei Landesrat Tommasini
Pressemitteilung der Autonomen Provinz Bozen

Eine Delegation der Südtiroler Architektenkammer stattete Landesrat Christian Tommasini am gestrigen Dienstag, 9. September, einen Besuch ab. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die neue gesetzliche Regelung zur Ausschreibung öffentlicher Arbeiten.

Die Führungsriege der Architektenkammer plädierte beim gestrigen Treffen mit Landesrat Tommasini dafür, in Zukunft die Ausschreibung vermehrt als Planungswettbewerbe durchzuführen. Sie ergriffen auch das Wort in Vertretung der Landschafts- und Raumplaner und für den Denkmalschutz. "In den neuen Bestimmungen zur Ausschreibung öffentlicher Arbeiten sollte vor allem die Qualität der Arbeiten in den Vordergrund gestellt werden", so die Vertreter der Architektenkammer. Dass dies der richtige Weg sei, zeigten die in den letzten Jahren italien- und europaweit erhaltenen Auszeichnungen. Auch sollte bei den Ausschreibungen die junge Generation zum Zug kommen.

Die Delegation machte gegenüber Landesrat Tommasini ihre Gesprächsbereitschaft in der Ausarbeitung der neuen gesetzlichen Regelung deutlich, zumal es dabei auch um eine Herausforderung für die Entwicklung des gesamten Territoriums gehe. Neben dem Präsident und Vizepräsident der Südtiroler Architektenkammer, Wolfgang Thaler und Carlo Azzolini, waren auch das Verwaltungsratmitglied Carlo Calderan, und der Sekretär der Architektenkammer, Johannes Niederstätter, anwesend.

Landesrat Tommasini sicherte zu, in der Ausarbeitung des neuen Gesetzes die verschiedenen Berufskategorien in einem Runden Tisch miteinzubeziehen, nachdem ein erster, von der Landesregierung abgesegneter Entwurf, vorliegt. Dabei soll eine einvernehmliche Lösung über das Ausschreibungsverfahren gefunden werden, mit dem Ziel, die Qualität und Effizienz zu steigern. Landesrat Tommasini lud die Verantwortlichen der Architektenkammer dazu ein, der Landesabteilung für öffentliche Arbeiten eine Liste der verschiedenen, bei Ausschreibungen anfallenden Probleme, vorzulegen. Diese betreffen unter anderem auch die Anpassung der vom Ministerialdekret vorgesehenen vertraglichen Leistungen an die lokalen Verhältnisse.

22.05.2014 Jahresversammlung der Suedtiroler Architektenkammer
Unter reger Anteilnahme fand die diesjährige Jahresversammlung der Suedtiroler Architekten statt. Einleitendes Referat hielt Gastredner Oliver Heiss, Architekt, Stadtplaner und Geschäftsführer der Akademie für Weiterbildung der Bayerischen Architektenkammer zum Thema "Leistungsverzeichnis für Bauarbeiten in Deutschland und Baukostenermittlung mit System BKI". Anschließend referierte Architekt Massimo Valduga über "Baukostenermittlung in Südtirol". 
Geladene Gäste aus öffentlicher Verwaltung und Bauwirtschaft sowie die anwesenden Kammermitglieder beteiligten sich an einer lebhaften Diskussion, da es gilt, das bestehende Landesrichtpreisverzeichnis zur Erstellung von Ausschreibung und Kostenermittlung zu überarbeiten. Die zahlreichen praxisnahen Anregungen der Teilnehmer werden als wichtiger Beitrag seitens der Architekten in das überarbeitete Verzeichnis einfließen.
Als weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit für das Jahr 2014 stellte der Vorstand sein Bemühen um Verbesserung des Wettbewerbswesens vor. Ein erster Erfolg konnte bereits mit der Einführung von Planungswettbewerben zur Ortsentwicklung erzielt werden. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinden und Architektenkammer soll weiterhin Qualität und Innovation in den Bereichen Architektur, Raumordnung, Landschaftspflege und Denkmalschutz garantieren.
 
28.04.2014 Land, Gemeinden und Architektenkammer setzen auf Planungswettbewerbe für Ortsentwicklung
Südtirols Gemeinden entscheiden seit Oktober 2013 selbständig darüber, wie ihre Bauzonen aussehen sollen. Im Landesraumordnungsgesetz vom Oktober 2013 wurde die Erstellung der Durchführungspläne den Gemeinden übertragen. Zur Qualitätssicherung wurde ein Passus eingefügt, der den Gemeinden vorschreibt, für Bauzonen ab einer Größe von 5000 Quadratmetern einen Planungswettbewerb durchzuführen. Viele Gemeinden haben aber weder die personellen Kapazitäten noch das Know-how dafür.
 „Vor allem für kleinere Gemeinden mit geringen Ressourcen war es bisher schwierig, Planungswettbewerbe durchzuführen. Auch wurden diese von den Gemeinden bisher häufig als ein zu aufwändiges und teures Instrument betrachtet, das sich zudem dem Entscheidungsbereich des Gemeinderates entzieht“, erklärte Andreas Schatzer, Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes.
 Deshalb haben der Südtiroler Gemeindenverband, die Landesabteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung sowie die Kammer der Architekten, Raumplaner, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger gemeinsam eine Musterausschreibung für die Durchführung von Gestaltungswettbewerben für Wohnbauzonen erarbeitet. Diese wird den Gemeinden und den Planern für eine professionelle Abwicklung der Wettbewerbe zur Verfügung gestellt. „Durch die Musterausschreibung sollen insbesondere die kleineren Gemeinden in die Lage versetzt werden, Wettbewerbe ohne größeren Aufwand durchführen zu können“, so Schatzer.
 Wie der Direktor des Ressorts für Raumentwicklung, Umwelt und Energie, Florian Zerzer, betonte, sei Landschaft in Südtirol keine unbegrenzt verfügbare Ressource. Daher habe die Landesabteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung die Initiative für die Musterauslobung ergriffen und in Zusammenarbeit mit Gemeindenverband und Architektenkammer umgesetzt. „Oberstes Ziel muss ein sparsamer Umgang mit Grund und Boden sein“, unterstrich Zerzer. „Ein Wettbewerb der Ideen soll dazu führen, eine Qualitätssteigerung in der Raumentwicklung auch im ländlichen Bereich zu erzielen und gleichzeitig Kosten für den Bauherrn und die öffentliche Hand einzusparen. Zudem wird damit allen Planern die Chance gegeben, sich zu beteiligen und sich einer professionellen Bewertung zu stellen.“
 Anton Aschbacher, Direktor der Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung, wies darauf hin, dass der durchschnittliche tägliche Flächenkonsum in Südtirol für Bebauung und Infrastrukturen mehr als ein Fußballfeld betrage. „Damit wären in circa 60 Jahren die Kultur- und Nutzflächen für die Landwirtschaft erschöpft. Prioritäten in der Siedlungsplanung sind daher unverzichtbar“, so Aschbacher. Die Durchführungspläne für die Wohnbauzonen würden sich vor allem mit der Gestaltung des öffentlichen und halböffentlichen Raumes beschäftigen. Eine höhere Qualität habe daher direkte positive Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bewohner. Ein wichtiges Schlüsselelement bei Wettbewerbe sind die Nutzerbeteiligung, die Grünplanung als Qualitätskriterium, ein Novum in vielen Gemeinden, und natürlich die Wirtschaftlichkeit. Die Wettbewerbe sollen dazu beitragen, intelligente, vielfältige Lösungen zu finden, Lösungen, die wie unsere gewachsenen Dörfer auch in der Zukunft Bestand haben, klimaneutral, generationenübergreifend, gemeinschaftsfördernd.
 „Planungswettbewerbe sind in Südtirol nicht neu und wurden bisher vor allem im Bereich der öffentlichen Bauten eingesetzt. Mit der verbindlichen Einführung von Wettbewerben auch für urbanistische Planungen sollen die gewonnenen positiven Erfahrungen für den Weiterbau unserer Dörfer genutzt werden“, sagte Wolfgang Thaler, Präsident der Kammer der Architekten, Raumplaner, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger. Vorstandsmitglied Johann Vonmetz erklärte die Musterauslobung und insbesondere die Bewertungskriterien für die Jury.
Im Mai werden drei Informationsveranstaltungen für Gemeindevertreter, Architekten und Techniker zu diesem Thema stattfinden, und zwar am 8. Mai in Bozen, am 13. Mai in Latsch und am 21. Mai in Brixen. Weitere Infos und Anmeldung zu den Veranstaltungen siehe << HIER >>

Presseberichte:
RAI TG Regionale 
Video 33 

www.südtirolnews.it

 
22.11.2013 Ergebnisse des 7. Südtiroler Architekturpreises
Im Rahmen des Festes der Architektur wurde am 21. November 2013 im Haydn Audotorium in Bozen der Architekturpreis 2013 und der Preis für Kunst am Bau vergeben.

Nach der Preisverleihung wurde die neue Ausgabe von turrisbael präsentiert, welche ausschließlich dem Architekturpreis und dem Preis Kunst am Bau gewidmet ist.

Aus 149 Einsendungen wurden von einer dreiköpfigen Jury, bestehend aus Adolfo Natalini (Italien), Tom Vack (USA) und Axel Simon (Schweiz) folgende Projekte ausgewählt:

1. Preis "Südtiroler Architekturpreis 2013"
Pfarrzentrum „Mutter Teresa von Kalkutta“
Architekt Siegfried Delueg
(Foto: Alessandra Chemollo)

Publikumspreis 2013
Wohnhaus Pliscia 13, Enneberg
Pedevilla Architekten

Preis Kategorie "Office & Industry"
Umbau und Erweiterung Weinkellerei Nals Margreid, Nals
Architekt Markus Scherer

Preis Kategorie „Tourism“
Bergbahn – Meran 2000
Architekt Roland Baldi

Preis Kategorie „Interior“
Haus Pölt, Welsberg
Architekt: Stefan Hitthaler

Preis Kategorie „Open spaces“
Umfahrung Brixen-Vahrn
MoDus Architects

Preis Kategorie „Renovation“
Schloss Bruneck - Messner Mountain Museum Ripa
EM2 Architekten

Preis Kategorie „Public"
Pfarrzentrum „Mutter Teresa von Kalkutta“
Architekt Siegfried Delueg

Preis Kategorie „Housing"
Wohnhaus Pliscia 13, Enneberg
Pedevilla Architekten

Alle Nominierungen << HIER >>
15.10.2013 Südtiroler Architekturpreis geht in die heiße Phase - Publikums Voting gestartet
149 in Südtirol realisierte Projekte bewerben sich für den Südtiroler Architekturpreis 2013. Rund 28 Projekte (4 je Kategorie) werden nominiert. Zum ersten Mal in der Geschichte des Architekturpreises findet neben der Bewertung durch die Fachjury auch ein Publikumsvoting (http://preis.arch.bz.it) statt.

Bozen, am 15. Oktober 2013: Im Rahmen einer Pressekonferenz stellt die Architekturstiftung Südtirol die 28 Nominierungen zum Südtiroler Architekturpreis 2013 vor. Diese wurden von einer dreiköpfigen Jury, bestehend aus Adolfo Natalini (Italien), Tom Vack (USA) und Axel Simon (Schweiz) ausgewählt:

Kategorie public: Die Kletterhalle in Brixen (Arch. Wolfgang Meraner und Lanz + Mutschlechner – stadtlabor), das Pfarrzentrum „Mutter Teresa von Kalkutta“ in Bozen (Arch. Siegfried Delueg), das Kulturgebäude in Auer (Monsorno Trauner Architekten) und die Landesfachschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ in Bozen (Claudio Lucchin & Architetti Associati).

Kategorie housing: Das Haus „Neben der Kapelle“ in Sterzing (Bergmeisterwolf Architekten), das Haus Höller in Lana (Höller&Klotzner), das Haus „Pliscia“ im Gadertal (Pedevilla Architekten) und  das Künstlerhaus&Atelier in Kastelruth (Modusarchitects).

Kategorie office&industry: Die Kellerei Terlan (Trojer Vonmetz Architekten), die Kellerei Nals-Margreid in Nals (Arch. Markus Scherer), das Salewa Headquarter in Bozen (Cino Zucchi & Park Associati) und der Sitz des Unternehmens Technoalpin in Bozen (Arch. Johannes Niederstätter & Arch. Roland Baldi).

Kategorie tourism: Die Seilbahnstationen für Meran 2000, (Arch. Roland Baldi),  das Parkhaus der Umlaufbahn Seis - Seiser Alm & der Firmensitz Silbernagel (Arch. Lukas Burgauner),  das Hotel Fischerwirt in Durnholz/Sarntal (Arch. Wolfgang Piller) und das Jagdhaus Tamer, mitten im Fanesgebiet (EM2 Architekten).

Kategorie interior: Die Boutique Öhler-Woman in Brixen (Bergmeisterwolf Architekten), das Haus Burger Oberschmied in Welsberg (Arch. Stefan Hitthaler), das Atelier „die Küche von Haidacher“ in Percha (Arch. Lukas Mayr) und das Haus W01 in Aicha (Arch. Philipp Kammerer).

Kategorie open spaces: Das Labyrinth auf der Franzensfeste (Arch. Christian Schwienbacher), der Angela-Nicoletti-Platz in Bozen/Oberau (Arch. Roland Baldi), das neue Dorfzentrum in St.Martin in Passeier (Arch. Andreas Flora) und die Ring-Road (Umfahrungsstrasse) in Brixen (Modusarchitects).

Kategorie renovation: ein Wohnhauses in der St. Johanngasse/Bozen (Arch. Susanne Waiz), das Schloß Bruneck - Messner Mountain Museums Ripa, die Renovierung des Alten Widums in Prettau (EM2 Architekten) sowie der Umbau des Foyers des Astra Kinos im ExGil Gebäude in Brixen (Lanz + Mutschlechner – stadtlabor).

Publikumsvoting gestartet - Preisverleihung am 21. November

Die 28 Nominierungen für den 7. Südtiroler Architekturpreis stehen fest. Unter http://preis.arch.bz.it kann jeder Bürger seinen Favoriten wählen.

Das Publikumsvoting wird von einer Wanderausstellung mit den 28 Projekttafeln begleitet, welche am 5. November um 18.00 Uhr in der Freien Universität Bozen eröffnet wird und dort bis zum 9. November zu sehen ist.  Vom 11. bis zum 20. November wird die Ausstellung im Foyer des Bozner Krankenhauses zu sehen sein.

Am 21. November wird im Rahmen des Festes der Architektur (20.00 Uhr, Haydn Auditorium, Bozen) der Architekturpreis verliehen: ein 1. Preis, sieben Kategorienpreise und der Publikumspreis.

ONLINE VOTING << HIER >>
09.10.2013 Neuer Vorstand traf sich mit Dr. Arno Kompatscher zum Gedankenaustausch
Bozen, 9.10.2013: Der kürzlich neu gewählte Vorstand der Architektenkammer traf sich mit Dr. Arno Kompatscher zum Gedankenaustausch. Hauptthema war eine dringend notwendige Zusammenarbeit hinsichtlich urbanistischer Belange. So sollen in Zukunft zur Erstellung von Durchführungsplänen im Vorfeld Wettbewerbe ausgeschrieben werden um die Qualität der Bebauung in Südtirols Gemeinden zu verbessern. Dies bietet den lokalen Verwaltungen die Möglichkeit verschiedene Ansätze abzuwägen um den besten Vorschlag auszuarbeiten. Oberstes Ziel bleibt für beide Seiten eine qualitätsvolle architektonische Lösung, deren konsequente Umsetzung seitens der Gemeindeverwaltung garantiert werden soll.

Auch zum Thema Baukommissionen war man sich einig: das derzeitige Verfahren scheint nicht mehr zeitgemäß. So wäre die Art der Besetzung dieser Gremien dringend zu überdenken, wobei die Aufteilung zwischen Sach- und Fachgutachtern möglichst ausgewogen sei muss. Die baurechtliche Begutachtung der eingereichten Projekte kann dabei über das jeweilige Bauamt erfolgen, bei architektonisch und urbanistisch relevanten Bauvorhaben scheint es sinnvoll die Evaluierung durch  eine Fachkommission vorzunehmen. Anzustreben ist eine Bauberatung bereits im Vorfeld um bei der Erstellung der Einreichprojekte die Planer zu begleiten und dadurch den Bauherren zu helfen Zeit und Kosten zu sparen.

Die beteiligten Gesprächsteilnehmer zeigten sich zuversichtlich durch eine intensive Zusammenarbeit effizientere und schlankere Verfahren ausarbeiten zu können.

Text: Arch. Itta Maurer

Im Bild: Klaus Ausserhofer, Itta Maurer, Wolfgang Thaler, Arno Kompatscher, Johannes Niederstätter, Josef Putzer
07.10.2013 Neuer Vorstand trifft Landesrat Pichler Rolle
Südtirols Architekten fordern eine stärkere Einbindung der Freiberufler bei der Ausarbeitung von gesetzlichen Bestimmungen, Regeln und Leitlinien in den Bereichen Energieeffizienz und Raumordnung und eine baldige Rechtssicherheit in der Frage der Gebäudeabstände. Von beiden Seiten wird eine Zusammenarbeit bei der Ausarbeitung und Umsetzung von Wettbewerbe zur Erstellung von qualitativ hochwertigen Durchführungsplänen sowie bei der Organisation der beruflichen Fortbildung angestrebt.

Bozen, am 07.10.2013: Antrittsbesuch einer Delegation des Vorstandes der Kammer der Architekten RLD in der Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung. Der neue Kammerpräsident Wolfgang Thaler, sein Stellvertreter Carlo Azzolini sowie die Vorstandsmitglieder Johannes Niederstätter und Johann Vonmetz treffen sich mit Landesrat Elmar Pichler Rolle und Abteilungsdirektor Anton Aschbacher.

In Bezug auf die Einbindung der Freiberufler bei der Erarbeitung von gesetzlichen Bestimmungen in den Bereichen Energieeffizienz und Raumordnung fordern Südtirols Architekten eine Einbeziehung der Techniker, vertreten durch die Kammern und Kollegien. „Bei der Ausarbeitung von Gesetzesbestimmungen oder vor der Genehmigung von Dekreten ist dies vorteilhaft, da  wir Architekten viele Erfahrungswerte einbringen könnten“ so Thaler. Er unterstreicht zudem, dass die Architekten ja schließlich jene sind, welche fachlich objektiv, neutral in der Bewertung, frei von Lobby und Partikularinteressen und im Sinne der Allgemeinheit ihren Beitrag zur Verbesserung der entsprechenden Gesetze und deren Auswirkung auf die praktische Planungstätigkeit leisten können.
Landesrat Pichler Rolle zeigte sich diesem Anliegen gegenüber sehr aufgeschlossen. Die jüngst verabschiedete Reform der Raumordnung hätte allein aufgrund des extrem knappen Zeitfensters leider kaum Raum für einen solchen Gedankenaustausch gelassen, bei künftigen Änderungen würde man sicher verstärkt den Dialog suchen.

Ein weiteres Thema, welches derzeit den Planern Kopfzerbrechen bereitet, ist die nach wie vor herrschende Rechtsunsicherheit bei den Gebäudeabständen. Pichler Rolle erklärt dabei, dass die Abteilung Raumentwicklung bereits an einer entsprechenden Verordnung der Landesregierung arbeite, die auf den eigens ins neue staatliche Wirtschaftsförderungsgesetz eingebauten Passus beruhe. Ziel sei es dabei, den Gemeinden eigene Regelungen zu erlauben, so wie dies vor dem Urteil des Verfassungsgerichtshofes der Fall gewesen war.

Eine Zusammenarbeit angestrebt, wird bei den von der Urbanistikreform vorgesehenen Wettbewerben zur Erstellung von Durchführungsplänen und eine möglichst koordinierte Vorgehensweise bei der Umsetzung und Interpretation der Raumordnungsgesetze. Ebenso bekunden Landesrat und der Abteilungsdirektor die Unterstützung der Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung bei der Organisation und Umsetzung der beruflichen Fortbildung. „Es ist  im Interesse unserer Abteilung, dass die Techniker mit denen wir zusammenarbeiten auch laufend auf dem aktuellen Stand sind,“ so Pichler Rolle abschließend.

Im Bild: v.l: Anton Aschbacher, Johann Vonmetz, Carlo Azzolini, Elmar Pichler Rolle, Wolfgang Thaler und Johannes Niederstätter
10.09.2013 Südtirols Architekten haben einen neuen Vorstand
Südtirols Architekten waren kürzlich aufgerufen, den Vorstand der Kammer der Architekten, Raumplaner, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger neu zu wählen. In der ersten Sitzung des neu gewählten Vorstandes wird der Traminer Wolfgang Thaler zum Präsidenten gewählt. Er folgt auf Dorothea Aichner, die in den letzten vier Jahren der Kammer vorstand.

Bozen, am 10.09.2013: Rund 1.200 Südtiroler Architekten, Raumplaner, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger waren im Sommer aufgerufen, den elfköpfigen Vorstand der Kammer der Architekten neu zu wählen, der ab September 2013 für 4 Jahre die Interessen der Berufsgemeinschaft vertreten wird. Den Sprung in das für vier Jahre gewählte Gremium schaffen Wolfgang  Thaler,  Carlo Calderan,  Josef Putzer, Carlo Azzolini, Adriano Oggiano, Rodolfo Zancan, Johann Vonmetz, Itta Maurer,  Klaus  Ausserhofer  und Johannes Niederstätter. Vertreter der Sektion B ist Mirko Castioni.

In der kürzlich stattgefundenen Vorstandsitzung werden unter der Leitung von Josef Putzer, dem Dienstältesten im Vorstand die Verwaltungsposten bestimmt. Zum neuen Präsidenten wird Wolfgang Thaler aus Tramin einstimmig gewählt. Sein Stellvertreter wird der Bozner Carlo Azzolini. Das Amt als Schatzmeisterin führt die Boznerin Itta Maurer, Sekretär des Vorstandes ist der Aldeiner Johannes Niederstätter.
Thaler bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und appelliert an die Architektenschaft, ihre Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit wahrzunehmen und sich für die Qualität der gebauten Umwelt in einer sich verändernden und schwierigen Marktstruktur einzusetzen.

Ein großes Lob gilt dem scheidenden Vorstandsmitgliedern unter Präsidentin Dora Aichner, die mit Engagement und Ehrgeiz  Anliegen der Eingeschriebenen vorangetrieben haben. Der neu gewählte Vorstand will die eingeschlagene Richtung fortsetzen und vermehrt für Mitglieder und Öffentlichkeit zur Anlaufstelle werden.

Im ersten Treffen haben die neuen Vorstandsmitglieder auch Schwerpunkte für die nächsten vier Jahre festgelegt. Diese sind unter anderem der Ausbau der internen Fortbildungsabteilung arch.academy, die Verbesserung der Serviceleistungen für die Eingeschriebenen und die Schärfung der Wahrnehmung für die Leistungen der Südtiroler Architekten. Angestrebt wird auch ein Dialog auf Augenhöhe mit den politischen Mandataren. Dabei stehen die Themen Raumordnung, Qualität der öffentlichen Bauten, Vergabemechanismen und die Forcierung von Planungswettbewerbe im Mittelpunkt.

Der neue Präsident
Wolfgang Thaler - Jahrgang 1970 – ist selbstständiger Architekt aus Tramin. Sein Studium der Architektur hat er in Innsbruck 1998 abgeschlossen, die Staatsprüfung 1999 in Venedig bestanden. Bevor er den Weg in die Selbständigkeit antrat arbeitete er von 1999 bis 2006 im Innsbrucker Architekturbüro Schlögl & Süß Architekten. Thaler wurde bereits 2009 in den Vorstand der Kammer der Architekten gewählt, kleidete das Amt des Sekretärs aus und war u.a. auch verantwortlich für den Aufbau der arch.academy.
Franzensfeste 05.07.2013: Im Zuge der Ausstellungseröffnung des Bauherrnpreises „Dedalo Minosse“ in der Franzensfeste am Freitag, den 05.07.2013 hat die Südtiroler Architektenkammer mit einer Delegation von ca. 45 Kolleginnen und Kollegen auf die Problematik der Planungswettbewerbe und Dienstleistungsvergaben aufmerksam gemacht. Mit dem Slogan „Architekturwettbewerbe gewinnt man mit Architekten und nicht mit Handlangern“ und einer Schweigeminute im Stehen „…in der des Niedergangs des Architektenberufes gedacht wurde machten sie ihrem Unmut jetzt Luft…“ (Zitat: Sonntagszeitung Zett).
An die Anwesenden wurde auch eine schriftliche Erklärung verteilt.

Anschließend konnte eine kurze Diskussion mit dem Bautenressortdirektor Arch. Josef March als Vertreter des nicht anwesenden Landesrates Dr. Florian Mussner geführt werden.
Im Zuge dieser Diskussion wurden auch die erschwerten Zugangsbedingungen zu den Wettbewerben für junge und kleine Architekturbüros angesprochen.

Arch. Josef March dazu: „….ich bin überzeugt und optimistisch, daß wir einen Weg finden werden, um die Wettbewerbe zu öffnen….
Die Kammer der Architekten steht für einem konstruktiven Dialog mit der Landesverwaltung gerne zur Verfügung.
Offener Brief an den Landesrat für öffentliche Bauten Dr. Florian Mussner und den Ressortdirektor Dr. Arch. Josef March

Sehr geehrter Landesrat,
Sehr geehrter Ressortdirektor,

10.06.2013: Das Land Südtirol hat die Absicht drei baufällige Schutzhütten neu zu bauen. Dafür wurde lobenswerterweise ein  Architektenwettbewerb unter hiesigen Architekten durchgeführt. Damit sollte auch die besondere architektonische Herausforderung des Bauens in nahezu unberührter Naturlandschaft ausgelotet werden.
Drei renommierte Architekturbüros Stifter & Bachmann aus Pfalzen, Modus Scagnol & Attia aus Brixen und Höller&Klotzner-Architekten aus Meran haben die jeweiligen Wettbewerbe gewonnnen. Die Projekte haben auch Aufsehen und Anerkennung in der internationalen Fachpresse gefunden. Zudem haben die neuen Schutzhütten in der Südtiroler Öffentlichkeit  einen Sommer lang eine angeregte Diskussion über moderne Architektur und Bauen und Landschaft bewirkt.

Nun haben wir erfahren, dass den Architekten der Auftrag entzogen worden ist, bzw. dass deren Leistung auf das Einreichprojekt beschränkt bleiben soll und die Ausführungsplanung über einen Firmenwettbewerb („appalto integrale“) abgewickelt wird. Dies steht klar im Widerspruch zur Wettbewerbsausschreibung, in der den Siegern die Ausführungsplanung garantiert und die Bauleitung in Aussicht gestellt wurde.
Dies bedeutet einen eklatanten Vertrauensentzug gegenüber den Architekten. Leider ist dies kein Einzelfall. Die Architektenkammer muss leider feststellen, dass die Rolle der Architekten im Planungs- und Bauprozess immer mehr geschmälert wird. Der Architekt, der bisher als Sachwalter des Bauherrn für den gesamten Planungs- und Bauablauf und am Ende für das fertige Gebäude verantwortlich war, wird zunehmend nur mehr mit einzelnen Teilleistungen beauftragt. Er wird dadurch zum Dienstleister, der als technische Hilfskraft der öffentlichen Verwaltung oder des ausführenden Unternehmens eingesetzt und beliebig ausgetauscht werden kann.

Im Falle des Planungswettbewerbes der Schutzhütten kommt hinzu, dass es sich bei der Einschränkung auf die Teilleistung auch um eine wirtschaftliche Ausbeutung des Architekten handelt. Das Entwurfsprojekt hatte ja jeder Teilnehmer am Wettbewerb auf eigenes Risiko nahezu gratis geliefert. Wenn der Sieger dann nur mit dem Honorar für das Einreichprojekt abgegolten wird, kann die Rechnung für die Architekten nicht mehr aufgehen. Einen Planungswettbewerb gewinnt in der Regel nur jemand, der sich an vielen Planungswettbewerben beteiligt und bei jeder Teilnahme Spesen von ca. 10.000 bis 20.000 € in Kauf nimmt.  Eine Wettbewerbsteilnahme bedeutend also ein hohes wirtschaftliches Risiko, das nur getragen werden kann, wenn der Sieger im Falle der Realisierung auch mit der gesamten Planung und Bauleitung beauftragt und dafür auch kostendeckend honoriert wird.
Südtirol hat in den letzten Jahrzehnten eine beachtliche Qualität im Neuen Bauen, vor allem auch mit öffentlichen Bauten erreicht. Auf diese Qualität ist die internationale Fachwelt aufmerksam geworden und viele andere Regionen Italiens beneiden uns darum. Diese Qualität geht auf eine konsequente Anwendung des Architektenwettbewerbes zurück  (Architekturqualität als Auswahlkriterium).

Sie ist aber auch zurückzuführen auf die Arbeit von vielen, leistungsfähigen Architekturbüros, die siegreiche Wettbewerbsprojekte durch eine qualitätsvolle Ausführungs- und Detailplanung und eine professionelle Bauleitung umgesetzt haben. Die Landesverwaltung hat sich in den letzten Jahrzehnten voll auf die Leistung vieler Südtiroler Architekten gestützt und damit viele Bauten mit einer beachtlichen Architekturqualität errichtet.
Es ist für die Architektenkammer nicht verständlich, warum die Landesverwaltung nunmehr von diesem erfolgreichen Weg der letzten Jahrzehnte abweicht und damit riskiert, die Ausführungsqualität zu verlieren.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Arch. Dorothea Aichner
Präsidentin

Antwortschreiben << HIER >>smartedit/documents/download/presse_2013309_antwort_lr_mussner_schutzhuetten.pdf
04.02.2013 Neue Mediationsstelle - Konflikte einvernehmlich regeln
Mediationsstelle mediation.BZ nimmt Tätigkeit auf

Bozen, 04.02.2013: Die Mediationsstelle für Auseinandersetzungen im Bausektor und Bereich Kondominium „mediation.BZ“ nimmt ihre Tätigkeit auf. 51 Mediatoren - darunter vorwiegend Architekten und Ingenieure – sind bestrebt, Streitfälle außergerichtlich zu lösen und helfen damit der Mediation als einvernehmlicher Konfliktregelung zu einer breiten Akzeptanz in Südtirol. Die Bezahlung des Mediationsverfahrens ist nur bei einer erzielten Einigung fällig.

Bereits 2008 hat die Europäische Union mit der Richtlinie 2008/52/EG die Weichen für Mediationsverfahren in allen Mitgliedsstaaten gestellt. Italien hat diese mit dem Legislativdekret Nr.28 vom 4. März 2010, umgesetzt. Zwar wurde die obligatorische Mediation im Oktober 2012 mit dem Urteil des Verfassungsgerichtshof Nr. 235/2012 außer Kraft gesetzt, die Verantwortlichen der Mediationsstelle mediation.BZ sind aber nach wie vor überzeugt, dass in der moderierten, einvernehmlichen Konfliktlösung enormes Potential steckt.

Aus dieser Überzeugung hat die Kammer der Architekten Raumplaner, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger der Provinz Bozen, die vom Justizministerium am 28/06/2012 mit Nr. 892 anerkannte Mediationsstelle mediation.BZ ins Leben gerufen. Sie soll allen Bürgern eine alternative und kostengünstigere Möglichkeit der Konfliktlösung bieten. In diesem Sinne sind die Kosten des Mediationsverfahrens, nur im Falle einer erzielten Einigung zu entrichten. Als Spesen fallen bei einem gescheiterten Mediationsversuch lediglich die Einleitungskosten (40,00 € + MwSt.) je Partei an.

Die Mediatoren sind nahezu ausschließlich Architekten und Ingenieure. Es ist daher auch naheliegend, dass sich die Einrichtung vorwiegend mit  Streitfällen im Bausektor und Bereich Kondominium beschäftigen wird. Dazu gesellen sich die Bereiche Teilungen, Erbfolge, Miet-, Pacht- und Leihverträge sowie Konsumentenschutz. Zielgruppen sind daher in erster Linie Bauherrn, Baufirmen, Kondominiumverwalter, Makler und natürlich Mieter.

Die Mediationsstelle mediation.BZ umfasst derzeit 51 ausgebildete Mediatoren, darunter 47 Architekten, drei Ingenieure und einen Wirtschaftsberater. Alle Mediatoren haben die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung erfolgreich absolviert. Acht Mediatoren besitzen die notwendigen Voraussetzungen, um grenzüberschreitende Streitfälle zu begleiten.

Informationen Online
Alle Informationen zur Mediationsstelle sind online abrufbar. Über die Internetseite www.mediation.bz.it können die Antragsformulare abgerufen werden.

Foto: Treffen Vertreter der Mediationsstelle mediation.bz.it mit dem Fachmann für die Fortbildung von Mediatoren, Professor RA Michele Gorga.
05.12.2012 Das Netzwerk lernen & raum besichtigt die Grundschule Sterzing
Im Rahmen einer Besichtigung der Grundschule Dr. Josef Rambold in Sterzing am 05.12.2012, stellten die beiden Architekten Carlo Calderan und Rinaldo Zanovello ihr Projekt (Architekturpreis 2011) den Vertretern des Netzwerkes lernen & raum vor. In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Institutionen des Landes wie dem Verband der Autonomen Schulen, dem Deutschen-, Italienischen- und Ladinischen Bildungsressort, dem Amt für Bibliotheken und Lesen, dem Gemeindeverband, dem Landesrates der Eltern, der pädagogischen Hochschule Tirol, der Universität Innsbruck Architekturfakultät der Universität Bozen/Brixen Bildungswissenschaft und dem Ressorts für Bauten Abt. Hochbau und technischer Dienst unterstützt auch die Kammer der Architekten das Netzwerk lernen & raum, welches bereits im November 2011 gegründet wurde. Dieses Netzwerk setzt sich zum Ziel, die Beziehung zwischen Lernen und Raum zu thematisieren. Im Sinne der aktuellen Schulbaurichtlinien beginnt das Netzwerk pädagogische und architektonische Konzepte im Dialog neu zu denken und deren Umsetzung zu unterstützen.
Die Architekten mit ihren Kompetenzen sind wichtige „Mitgestalter“ im Netzwerk lernen & raum

Arch. Ruth Pinzger und Arch. Luca Canali
Vom 8. bis 10. Oktober organisiert die EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Bozen eine Messebeteiligung an der Expo Real in München. Vier Südtiroler Architekturbüros sind gemeinsam mit drei heimischen Unternehmen auf der größten Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen Europas vertreten und nutzen die Gelegenheit, Südtirols Architektur erstmals einem breiten Publikum im Ausland zu präsentieren.

10.10.2013: Die Südtiroler Architekturszene erlebte in den vergangenen 20 Jahren einen enormen Aufschwung: In allen Landesteilen wurden höchst sehenswerte Projekte realisiert, vom Fernheizwerk über Schulen bis hin zu Museen, Verkehrsbauten, Wohn- und Geschäftsgebäuden. Dieses Jahr organisiert die EOS gemeinsam mit der Architektenkammer Bozen einen Gemeinschaftsauftritt auf der Messe Expo Real in München und bietet Südtiroler Unternehmen und Architekten auf 72 m² Standfläche die Chance, die heimische Architektur den internationalen Fachbesucher/innen vorzustellen.

Seit 1998 ist die jährlich stattfindende Fachmesse Expo Real einer der wichtigsten internationalen Treffpunkte der Baubranche. Die Expo Real bietet Investoren, Projektentwicklern, Planern und Architekten sowie Unternehmen der Baubranche aus ganz Europa die perfekte Plattform, um interessante Kontakte zu knüpfen. Außerdem gibt das umfangreiche Konferenzprogramm mit rund 400 Referent/innen zusätzlich die Gelegenheit, einen fundierten Überblick über aktuelle Trends und Innovationen des Immobilien-, Investitions- und Finanzierungsmarktes zu bekommen.

Unter dem gemeinsamen Leitmotto „Architektur aus Südtirol“ nehmen an der Expo Real auf dem Gelände der Messe München vier heimische Architekturbüros und drei Südtiroler Unternehmen aus der Baubranche teil. Dazu zählen das Architekturbüro Ralf Dejaco aus Brixen, Abram & Schnabl aus Bozen, Melle – Metzen Architects aus Burgstall und Höller & Klotzner aus Meran sowie die ausführenden Unternehmen Stahlbau Pichler GmbH aus Bozen, Höller KG aus Leifers und Frener & Reifer GmbH aus Brixen.

Lukas Abram, Partner im Architekturbüro Abram & Schnabl ist überzeugt: „Südtirol hat viel im Bereich der modernen Architektur zu bieten und besitzt auch exzellente Firmen, die in der Lage sind, die Ideen der Architekten umzusetzen. Noch wichtiger sind aber die Softskills, welche uns dank unserer Lebenssituation an der Schnittstelle zwischen Nord und Süd in die Wiege gelegt sind. Wir können Bauherrenwünsche in beide Richtungen vermitteln, durch- und umsetzen, weil wir nicht nur die Sprachen verstehen, sondern die ganze Denkweise. Hier habe wir Südtiroler viel Potenzial, das möchten wir bekannter machen. Die Präsenz auf der Expo Real ist einer der ersten Schritte in Richtung Südtiroler Architekturexport.“
Vertreter der Kammer der Architekten RLD der Provinz Bozen und der Architekturstiftung Südtirol beziehen Stellung zu den Polemiken rund um den Planungswettbewerb der Schutzhütten. In einer Pressekonferenz wird die Initiative „Architektur und Berge“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt einiger Architekten- und Ingenieurkammern des Alpenraumes. Gemeinsam lädt man zur Tagung und anschließenden Podiumsdiskussion „Bauen in den Bergen – Wo sind die Grenzen?“ am 26. Oktober in Brixen ein.

Bozen, am 07. September 2012: Die anhaltenden Diskussionen um das Thema des Neubaus der Schwarzensteinhütte, Weißkugelhütte und Edelrauthütte nimmt die Kammer der Architekten und der Architekturstiftung Südtirol zum Anlass, zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Bauen im alpinen Raum, einzuladen.

Die Architekturstiftung Südtirol ist seit der Gründung daran bestrebt das Thema Architektur als Kultur der Bevölkerung zu vermitteln. In zahlreichen Veranstaltungen die in den letzten Jahren abgehalten wurden, hat man zum Teil auch erfolgreich versucht die Menschen über die Herausforderungen, Chancen und Möglichkeiten aufzuklären. „Wir sehen es als unsere Aufgabe die Menschen  in die Diskussion über Architektur mit einzubinden“ unterstreicht der Präsident der Architekturstiftung Carlo Azzolini. Er ist überzeugt, dass das Unbehagen vieler Personen gegenüber den Projektideen der Schutzhütten auch auf mangelnde Information oder einer oberflächlichen Auseinandersetzung mit der Thematik beruht.

„Mit dem Projekt Architektur und Berge im Rahmen des International Mountain Summit 2012 in Brixen bietet sich nun die Gelegenheit für eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema“ so Azzolini.

Planungswettbewerbe als optimales Instrument zur Auftragsvergabe

Eine Lanze für die Planungswettbewerbe der drei Schutzhütten  bricht die Präsidentin der Kammer Dorothea Aichner: „Wir sind absolut einverstanden und begrüßen die Gangart der Abteilung Hochbau der Autonomen Provinz Bozen, die Entscheidungsfindung über einen Planungswettbewerb abzuwickeln“. Dies weil in einem solchen Verfahren nicht der Planer im Vordergrund steht, sondern das Projekt. Beim Planungswettbewerb erfolgt die Auswahl aufgrund eines Vorentwurfs zur gestellten Bauaufgabe. Hier steht die Qualität eines Projektes zur Auswahl und nicht so sehr der Projektant. Ein Modus der nachweislich für höhere Qualität und höheren Nutzwert von Gebäuden sorgt – zum Wohle des Bauherrn und der Nutzer.

„Jedes der 24 Architekturstudio, hat am Wettbewerb teilgenommen und die neusten Erkenntnisse und fortschrittliche technische Möglichkeiten berücksichtigt, um eine Schutzhütte so nachhaltig wie möglich zu planen,“ weiß Dorothea Aichner. Eine Jury, bestehend aus namhaften Persönlichkeiten, Technikern und Vertreter des AVS und CAI, hat die Projektideen bewertet. Mit der Verpflichtung des Innsbrucker Architekten Jörg Streli, haben die Organisatoren zudem einen international anerkannten Experten und praktizierenden Architekten im Bereich Bauen in hochalpinen Regionen mit ins Entscheidungsgremium geholt.
„Alle Beteiligten haben sich intensiv und auf höchstem technischen Niveau mit der Thematik auseinandergesetzt und ich verurteile deshalb die persönlichen Angriffe auf jene Personen, die sich engagiert haben, um die bestmögliche Lösung für den Neubau der drei Schutzhütten zu finden“ bekräftigt Aichner.

Information und Diskussion

Die Tagung Architektur und Berge findet am 26. Oktober im Rahmen des International Mountain Summit 2012 in Brixen statt. Mit Beginn um 9.00 Uhr werden die Themen „Baukultur“, „Schutz- und Energiebauten“ und „Luxus oder Komfort“ behandelt. Referenten sind Luca Gibello (Chefredakteur der Zeitschrift „Il giornale dell’architettura“), Architekt Thomas Moser (A), Univ.-Prof. i.R. Dr.-Ing. Heinrich Kreuzinger (D), Architekt Peter Büchel (CH), Ingenieur Claudio Volcan (I), Architektin Kathrin Aste (A), Architekt Andreas Flora (I).

Um 16.00 Uhr findet eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Bauen in den Bergen – Wo sind die Grenzen?“ statt. Podiumsteilnehmer sind  Universitätsprofessor Stefano de Martino (UNI Innsbruck), Dr. Petra Stolba (Direktorin Österreich Werbung) Architekt Corrado Binel (Architektenkammer Aosta), Pauli Trenkwalder (Psychologe und Bergführer), Architekt Helmut Ohnmacht (Schutzhüttenbeauftragte des Österreichischen Alpenvereins) und Architekt  Jörg Streli (Juror Wettbewerb Schutzhütten).

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sie im Internet unter www.archims.org

Sonderausgabe turrisbabel und Ausstellung zum Planungswettbewerb der Schutzhütten

Im Oktober wird eine Sonderausgabe der Fachzeitschrift für Architektur turrisbabel erscheinen. In dieser rund hundert Seiten umfassenden Publikation werden alle Projekte vorgestellt und beschrieben. Die Exemplare können über die  Architekturstiftung Südtirol bezogen werden (E-Mail: turrisbabel@arch.bz.it, Tel. 0471 301751).

Im Rahmen des International Mountain Summit 2012 ist auch eine Ausstellung geplant. Vom 20. bis 27. Oktober werden alle Projekte und dazugehörenden Projektbeschreibungen gezeigt.

Weitere Informationen finden sie im Internet unter www.archims.org

Organisatoren

Beim Projekt Architektur und Berge handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Kammer der Architekten RLD Bozen, der Architekturstiftung Südtirol, den Kammern der Architekten von  Aosta, Belluno, Sondrio und Trient, der Architekturstiftung Belluno, der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg, der Bayerischen Architektenkammer, der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und der Ingenieurkammer Bozen.
Nov
D
01
M
02
D
03
F
04
S
05
S
06
M
07
D
08
M
09
D
10
F
11
S
12
S
13
M
14
D
15
M
16
D
17
F
18
S
19
S
20
M
21
D
22
M
23
D
24
F
25
S
26
S
27
M
28
D
29
M
30
Dez
D
01
F
02
S
03
S
04
M
05
D
06
D
08
F
09
S
10
S
11
M
12
D
13
M
14
S
17
S
18
M
19
D
20
M
21
D
22
F
23
S
24
S
25
M
26
D
27
M
28
D
29
F
30
S
31
Jän
S
01
M
02
D
03
M
04
D
05
F
06
S
07
S
08
M
09
D
10
M
11
D
12
F
13
S
14
S
15
M
16
D
17
M
18
D
19
F
20
S
21
S
22
M
23
D
24
M
25
D
26
F
27
S
28
S
29
M
30
D
31
Feb
M
01
D
02
F
03
S
04
S
05
M
06
D
07
M
08
D
09
F
10
S
11
S
12
M
13
D
14
M
15
D
16
F
17
S
18
S
19
M
20
D
21
M
22
D
23
F
24
S
25
S
26
M
27
D
28
Mär
M
01
D
02
F
03
S
04
S
05
M
06
D
07
M
08
D
09
F
10
S
11
S
12
M
13
D
14
M
15
D
16
F
17
S
18
S
19
M
20
D
21
M
22
D
23
F
24
S
25
S
26
M
27
D
28
M
29
D
30
F
31
Apr
S
01
S
02
M
03
D
04
M
05
D
06
F
07
S
08
S
09
M
10
D
11
M
12
D
13
F
14
S
15
S
16
M
17
D
18
M
19
D
20
F
21
S
22
S
23
M
24
D
25
M
26
D
27
F
28
S
29
S
30
Mai
M
01
D
02
M
03
D
04
F
05
S
06
S
07
M
08
D
09
M
10
D
11
F
12
S
13
S
14
M
15
D
16
M
17
D
18
F
19
S
20
S
21
M
22
D
23
M
24
D
25
F
26
S
27
S
28
M
29
D
30
M
31
Jun
D
01
F
02
S
03
S
04
M
05
D
06
M
07
D
08
F
09
S
10
S
11
M
12
D
13
M
14
D
15
F
16
S
17
S
18
M
19
D
20
M
21
D
22
F
23
S
24
S
25
M
26
D
27
M
28
D
29
F
30
Jul
S
01
S
02
M
03
D
04
M
05
D
06
F
07
S
08
S
09
M
10
D
11
M
12
D
13
F
14
S
15
S
16
M
17
D
18
M
19
D
20
F
21
S
22
S
23
M
24
D
25
M
26
D
27
F
28
S
29
S
30
M
31
Aug
D
01
M
02
D
03
F
04
S
05
S
06
M
07
D
08
M
09
D
10
F
11
S
12
S
13
M
14
D
15
M
16
D
17
F
18
S
19
S
20
M
21
D
22
M
23
D
24
F
25
S
26
S
27
M
28
D
29
M
30
D
31
Sep
F
01
S
02
S
03
M
04
D
05
M
06
D
07
F
08
S
09
S
10
M
11
D
12
M
13
D
14
F
15
S
16
S
17
M
18
D
19
M
20
D
21
F
22
S
23
S
24
M
25
D
26
M
27
D
28
F
29
S
30
Okt
S
01
M
02
D
03
M
04
D
05
F
06
S
07
S
08
M
09
D
10
M
11
D
12
F
13
S
14
S
15
M
16
D
17
M
18
D
19
F
20
S
21
S
22
M
23
D
24
M
25
D
26
F
27
S
28
S
29
M
30
D
31
Nov
M
01
D
02
F
03
S
04
S
05
M
06
D
07
M
08
D
09
F
10
S
11
S
12
M
13
D
14
M
15
D
16
F
17
S
18
S
19
M
20
D
21
M
22
D
23
F
24
S
25
S
26
M
27
D
28
M
29
D
30
Dez
F
01
S
02
S
03
M
04
D
05
M
06
D
07
F
08
S
09
S
10
M
11
D
12
M
13
D
14
F
15
S
16
S
17
M
18
D
19
M
20
D
21
F
22
S
23
S
24
M
25
D
26
M
27
D
28
F
29
S
30
S
31
Email: info@arch.bz.it - PEC: oappc.bolzano@archiworldpec.it