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Pressemitteilungen der Kammer der Architekten, Raumplaner, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger der Provinz Bozen

22.05.2014 Jahresversammlung der Südtiroler Architektenkammer

Unter reger Anteilnahme fand die diesjährige Jahresversammlung der Suedtiroler Architekten statt. Einleitendes Referat hielt Gastredner Oliver Heiss, Architekt, Stadtplaner und Geschäftsführer der Akademie für Weiterbildung der Bayerischen Architektenkammer zum Thema "Leistungsverzeichnis für Bauarbeiten in Deutschland und Baukostenermittlung mit System BKI". Anschließend referierte Architekt Massimo Valduga über "Baukostenermittlung in Südtirol". 
Geladene Gäste aus öffentlicher Verwaltung und Bauwirtschaft sowie die anwesenden Kammermitglieder beteiligten sich an einer lebhaften Diskussion, da es gilt, das bestehende Landesrichtpreisverzeichnis zur Erstellung von Ausschreibung und Kostenermittlung zu überarbeiten. Die zahlreichen praxisnahen Anregungen der Teilnehmer werden als wichtiger Beitrag seitens der Architekten in das überarbeitete Verzeichnis einfließen.
Als weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit für das Jahr 2014 stellte der Vorstand sein Bemühen um Verbesserung des Wettbewerbswesens vor. Ein erster Erfolg konnte bereits mit der Einführung von Planungswettbewerben zur Ortsentwicklung erzielt werden. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinden und Architektenkammer soll weiterhin Qualität und Innovation in den Bereichen Architektur, Raumordnung, Landschaftspflege und Denkmalschutz garantieren.
Südtirols Gemeinden entscheiden seit Oktober 2013 selbständig darüber, wie ihre Bauzonen aussehen sollen. Im Landesraumordnungsgesetz vom Oktober 2013 wurde die Erstellung der Durchführungspläne den Gemeinden übertragen. Zur Qualitätssicherung wurde ein Passus eingefügt, der den Gemeinden vorschreibt, für Bauzonen ab einer Größe von 5000 Quadratmetern einen Planungswettbewerb durchzuführen. Viele Gemeinden haben aber weder die personellen Kapazitäten noch das Know-how dafür.
 „Vor allem für kleinere Gemeinden mit geringen Ressourcen war es bisher schwierig, Planungswettbewerbe durchzuführen. Auch wurden diese von den Gemeinden bisher häufig als ein zu aufwändiges und teures Instrument betrachtet, das sich zudem dem Entscheidungsbereich des Gemeinderates entzieht“, erklärte Andreas Schatzer, Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes.
 Deshalb haben der Südtiroler Gemeindenverband, die Landesabteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung sowie die Kammer der Architekten, Raumplaner, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger gemeinsam eine Musterausschreibung für die Durchführung von Gestaltungswettbewerben für Wohnbauzonen erarbeitet. Diese wird den Gemeinden und den Planern für eine professionelle Abwicklung der Wettbewerbe zur Verfügung gestellt. „Durch die Musterausschreibung sollen insbesondere die kleineren Gemeinden in die Lage versetzt werden, Wettbewerbe ohne größeren Aufwand durchführen zu können“, so Schatzer.
 Wie der Direktor des Ressorts für Raumentwicklung, Umwelt und Energie, Florian Zerzer, betonte, sei Landschaft in Südtirol keine unbegrenzt verfügbare Ressource. Daher habe die Landesabteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung die Initiative für die Musterauslobung ergriffen und in Zusammenarbeit mit Gemeindenverband und Architektenkammer umgesetzt. „Oberstes Ziel muss ein sparsamer Umgang mit Grund und Boden sein“, unterstrich Zerzer. „Ein Wettbewerb der Ideen soll dazu führen, eine Qualitätssteigerung in der Raumentwicklung auch im ländlichen Bereich zu erzielen und gleichzeitig Kosten für den Bauherrn und die öffentliche Hand einzusparen. Zudem wird damit allen Planern die Chance gegeben, sich zu beteiligen und sich einer professionellen Bewertung zu stellen.“
 Anton Aschbacher, Direktor der Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung, wies darauf hin, dass der durchschnittliche tägliche Flächenkonsum in Südtirol für Bebauung und Infrastrukturen mehr als ein Fußballfeld betrage. „Damit wären in circa 60 Jahren die Kultur- und Nutzflächen für die Landwirtschaft erschöpft. Prioritäten in der Siedlungsplanung sind daher unverzichtbar“, so Aschbacher. Die Durchführungspläne für die Wohnbauzonen würden sich vor allem mit der Gestaltung des öffentlichen und halböffentlichen Raumes beschäftigen. Eine höhere Qualität habe daher direkte positive Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bewohner. Ein wichtiges Schlüsselelement bei Wettbewerbe sind die Nutzerbeteiligung, die Grünplanung als Qualitätskriterium, ein Novum in vielen Gemeinden, und natürlich die Wirtschaftlichkeit. Die Wettbewerbe sollen dazu beitragen, intelligente, vielfältige Lösungen zu finden, Lösungen, die wie unsere gewachsenen Dörfer auch in der Zukunft Bestand haben, klimaneutral, generationenübergreifend, gemeinschaftsfördernd.
 „Planungswettbewerbe sind in Südtirol nicht neu und wurden bisher vor allem im Bereich der öffentlichen Bauten eingesetzt. Mit der verbindlichen Einführung von Wettbewerben auch für urbanistische Planungen sollen die gewonnenen positiven Erfahrungen für den Weiterbau unserer Dörfer genutzt werden“, sagte Wolfgang Thaler, Präsident der Kammer der Architekten, Raumplaner, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger. Vorstandsmitglied Johann Vonmetz erklärte die Musterauslobung und insbesondere die Bewertungskriterien für die Jury.
Im Mai werden drei Informationsveranstaltungen für Gemeindevertreter, Architekten und Techniker zu diesem Thema stattfinden, und zwar am 8. Mai in Bozen, am 13. Mai in Latsch und am 21. Mai in Brixen. Weitere Infos und Anmeldung zu den Veranstaltungen siehe << HIER >>

Presseberichte:
RAI TG Regionale  28-04-2014 TG Regionale del Trentino Alto Adige - Edizione ore 14
Video 33  http://www.video33.it/Mediateca/%28video%29/22651

www.südtirolnews.it


 
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